Informationszeitalter, Informationsgesellschaft, Informations- oder Medienökonomie sind nur einige der Worte, die heutzutage zum allgemeinen Sprachgebrauch in den Industrienationen gehören. Die Medien haben, wie kaum ein anderer Bereich, in den letzten Jahrzehnten eine rasante Entwicklung durchgemacht. Wo seit der Erfindung der Schrift durch die Sumer 4000 v. Chr. Steintafeln, Papyrus oder das heutige Papier Haupt-Informationsträger (Medium) war, wird diese Aufgabe seit anfang der 90er immermehr vom World Wide Web übernommen. Zwar ist die gute, alte Zeitung, das Buch oder das Heft weltweit immernoch das wichtigste und meistgenutzte Medium unserer Zeit, aber mit anhaltender Anschließung von Computern, Handys oder sogar Kleidung an das Internet, wird genau dieses die auf Papier gedruckten Formate früher oder später als Hauptmedium ablösen. Gründe dafür sind vorallem das größere Angebot an Informationen, die globale Erreichbarkeit, sowie die größere Aktualität. Während Papier-Zeitungen nur von den Geschehnissen von frühestens gestern Berichten - bestenfalls der Wetterbericht ist aktuell - gehen Informationen und Bilder innerhalb weniger Sekunden oder Minuten über das Internet um die Welt. Der großen Nachteile des Internets sind allerdings nach wie vor, dass es bislang nur in Industrienationen flächendeckend zur Verfügung gestellt wird und dass sich auch Falschinformationen in rasender Geschwindigkeit im Netz verbreiten. Eine wissenschaftliche Arbeit nur anhand von Internetquellen zu schreiben, wäre undenkbar. Doch was ist mit den 2 Medien, vor denen wir in unserem Leben mehr Zeit verbracht haben, als mit jedem Buch, jeder Zeitung und jeder Website? Dem Radio und dem Fernsehen! Nun, die Antwort ist ganz einfach: Während die gedruckte Schrift, trotz zunehmender Konkurenz durch das Internet, dank seines Kulturgut-Status niemals vollständig vom Internet verdrängt werden wird (Bibeln werden wohl niemals als .pdf Datei in der Kirche liegen), wird Fernsehen und Radio aufgrund der vorhin erwähnten Vorteile des Internets, vermutlich bald nur noch über das Internet